Wie beantrage ich ein Visum für Chile?

Bürokratie kennt keine Grenzen, und Chile hat auch in dieser Beziehung einiges von Deutschland gelernt. Im Folgenden beantworten wir die wichtigsten Fragen rund um das Thema Visum für Chile. Unser Experten-Team berät und unterstützt Sie gern bei der Beantragung (siehe unten)!

Welche Visumstypen gibt es?

Prinzipiell unterscheidet Chile drei Visa-Arten für bezahlte Tätigkeiten: 

  1. Vertragsgebundenes Visum
  2. Temporäres Visum
  3. Daueraufenthalt.

Näheres in der Sektion Fragen & Antworten.

Welches Visum ist das passende für meine Zwecke?

Das hängt davon ab, was Sie in Chile vorhaben. Wer bereits einen Arbeitsvertrag in Aussicht hat, beantragt das vertragsgebundene Visum (visa sujeto a contrato). Es gilt für die Laufzeit des Vertrages bzw. maximal 2 Jahre und ist vergleichsweise einfach zu bekommen, hat aber den Nachteil, dass es an den Arbeitgeber gebunden ist und erlischt, wenn man die Anstellung verliert.

Das temporäre Visum (visa temporaria) ist für 1-2 Jahre gültig, dabei unabhängig vom Arbeitgeber und vor allem für Inhaber eines Berufstitels sowie für Investoren oder Rentner zu empfehlen.

Wer mindestens 2 Jahre mit einem Visum in Chile gelebt hat, kann das Dauervisum (permanencia definitiva) beantragen.

Wie beantrage ich ein Visum für Chile?

Wir empfehlen, das erste Visum vor der Reise nach Chile zu beantragen. Dadurch sparen Sie viel Zeit, da das Visumverfahren über ein chilenisches Konsulat im Heimatland viel schneller (2-3 Monate) als innerhalb Chiles abgewickelt wird. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie sofort in Chile arbeiten möchten - ohne ein gültiges Visum ist dies nicht möglich.

Alternativ kann man das Visum auch beantragen, wenn man sich bereits als Tourist in Chile aufhält. Dabei muss man sich freilich auf lange Wartezeiten einrichten, die in den letzten Jahren aufgrund des verstärkten Zuzugs von Ausländern ständig zugenommen haben (zuletzt 8-10 Monate). Es besteht zwar die Möglichkeit, zusammen mit dem Visum eine provisorische Arbeitserlaubnis (permiso provisorio de trabajo) zu beantragen, diese bekommt man jedoch frühestens nach 2-3 Monaten, und sie ist mit Extrakosten verbunden. Während des laufenden Antragsverfahrens kann man sich über die 90-Tages-Frist hinaus weiter im Land aufhalten.

Unser Service

Wir unterstützen Sie beim gesamten Visumsprozess – in beiden oben genannten Varianten. Dabei greifen wir auf unsere langjährigen Erfahrungen in diesem Bereich zurück. Unser Service umfasst die allgemeine Beratung, die Durchsicht der Dokumente, die Übersetzung des Motivationsschreibens, die Hilfe bei der Einreichung des Antrags, die Beobachtung des Verfahrens und die Hilfe bei den nötigen Amtsgängen in Chile nach Erteilung des Visums.

Bitte beachten Sie, dass wir Sie nach bestem Wissen und Gewissen beraten, aber nicht garantieren können, dass das Visum erteilt wird. Hierbei handelt es sich um eine ausschließliche Befugnis der chilenischen Behörden.

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