• Kinderheim

Kinderheim Santiago

PR025

Firmenbeschreibung

Das Kinderheim wurde im Rahmen eines freiwilligen Gemeindeprojektes in einem sozial problematischen Stadtteil Santiagos gegründet. Derzeit beherbergt es 53 Kinder und Jugendliche verschiedener Gruppen (leichter bis schwerer Grad von Behinderungen). Alle stammen aus Familien begrenzter wirtschaftlicher Ressourcen und sind in vielen sozialen Aspekten benachteiligt. Das Ziel des Projektes ist ihre Integration in das Gesundheits- und Bildungswesen, neben der Arbeit mit ihren Familien. Es ist eine Non-Profit-Organisation, die sich ausschließlich mithilfe von Spenden und einigen staatlichen Subventionen finanziert. Sie wird von den Einwohnern der Kommune selbst verwaltet, die meisten der Mitarbeiter sind Einwohner desselben Stadtteils.

Aufgaben

  • Anregung durch Ergotherapie
  • Kinesiologie
  • Grundlegende Pflege (Waschen, Ernährung, Windeln wechseln, baden usw.)
  • Heranführung an die Künste, Musiktherapie usw…

Vergütung

Nein

Sonstige Leistungen

Unterkunft bei einer Familie in der Gemeinde (schlichte Verhältnisse), Mahlzeiten im Heim (Frühstück, Mittagessen und Abendbrot).

Anforderungen

  • Die Institution repräsentiert einen Bereich der Gesellschaft, der vielen Menschen der chilenischen Bevölkerung selbst nicht bekannt ist. Ihre Grundsätze sind tief verwurzelt in der Philosophie der Befreiungstheologie. Der/die Freiwillige sollte offen für eine neue und unbekannte Realität sein, die einen Teil der Gesellschaft widerspiegelt, der aus der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes eher ausgeschlossen ist.
  • Es ist auch ein Treffpunkt für verschiedene soziale Sektoren durch solidarische Gesten und die freiwillige Mitarbeit sozioökonomisch besser gestellter Chilenen, was den Praktikanten einen ganzheitlicheren Einblick in die komplexe soziale Struktur Chiles ermöglicht. Es ist zwingend notwendig, dass die Freiwilligen eine vorurteilsfreie Haltung und Offenheit gegenüber Fremden Organisationsstrukturen und -modellen haben. Die Arbeitserfahrung in dieser Institution ähnelt sogenannten ‚Exposure and Dialog-Programmen‘, die die aktive Mitarbeit und Integration in sozial sehr anderen Realitäten ermöglichen, vor allem, wenn der/die Freiwillige entscheiden, in derselben Gegend zu leben.