Busse und Bahnen
Damit Sie komplett ankommen!
Hüten Sie sich in Stadtbussen ("Micros")
und in der Metro vor Taschendieben.
Häufig sind diese sehr gut gekleidet (Typ Geschäftsmann)
und agieren zu zweit (einer lenkt ab, der andere klaut).
Lassen Sie bei Reisen mit Überlandbussen
Wertgegenstände im Handgepäck und behalten dieses im
Auge. Den Tagesrucksack also besser nicht in der Ablage
verstauen, sondern unter dem Sitz oder neben den Beinen.
Bestehen Sie auf einem Gepäckschein für im Laderaum
des Busses verstautes Gepäck. Nur damit können Sie ggf.
den Verlust reklamieren, wobei die Busgesellschaften
nur einen minimalen Betrag zurück erstatten.
Taxi
Achtung, Nepp! Ahnungslosen
„Gringos“ wird gern zu viel abgeknöpft.
Achten Sie darauf, dass der Wagen über einen gut sichtbaren
Taxameter verfügt und
dieser auch eingeschaltet wird.
Preise: Die Grundgebühr
beträgt in Santiago 200 Pesos, 200 m Fahrt kosten rund
100 Pesos. Für einen Kilometer kann man also mit rund
700 Pesos (0,90 Euro) rechnen, abends und nachts bis
doppelt so viel.
Erfragen Sie zumindest bei längeren Strecken den ungefähren
Fahrpreis im Voraus. Am besten gleich einen Festpreis
aushandeln!
Viele Taxifahrer kennen sich nicht gut aus in der Stadt.
Legen Sie sich daher - wenn möglich - die kürzeste Route
zurecht und dirigieren Sie den Fahrer. Wenn ein Fahrer
augenscheinlich nach dem Weg sucht, bestehen Sie darauf,
dass der Taxameter solange ausgeschaltet wird.
Beim Bezahlen das Wechselgeld
gut nachzählen und darauf achten, nichts im Auto liegen
zu lassen.
Sicherer ist immer (und speziell nachts), ein Funktaxi
(„radiotaxi“) rufen zu lassen, statt irgendeins auf
der Straße anzuhalten. Funktaxis sind nur geringfügig
teurer, kommen meist binnen zehn Minuten und verfügen
über modernere und bequemere Wagen. Bei Problemen kann
man sich an die Funktaxifirma als verantwortlichen Dienstleister
wenden.
|