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Osterinsel: Polynesische Rätsel
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3800 Kilometer vor der Küste liegt, einsam mitten im Pazifik, die zu Chile gehörende Osterinsel, von den Einheimischen Rapa Nui genannt. Die abgelegenste bewohnte Insel der Welt ist weltberühmt wegen der bis zu sechs Meter hohen Steinfiguren namens Moai, die an den Küsten mit dem Rücken zum Meer aufgestellt wurden und deren Ursprung nach wie vor Rätsel aufgibt. So ist bis heute nicht eindeutig geklärt, wie die Eingeborenen die bis zu 200 Tonnen schweren Kolosse bewegen und aufstellen konnten.
Die geheimnisvollen Götzen, die polynesischen Klänge von Musik und Sprache der Insulaner und ihre sinnlichen Tänze bezaubern die zahlreichen Reisenden. Ein Besuch der Insel, von den Einheimischen "Nabel der Welt" genannt, lohnt sich das ganze Jahr über, insbesondere aber zum Tapati-Fest Ende Januar/Anfang Februar, wenn die Inselbewohner traditionelle Riten, Wettkämpfe und Tänze aufleben lassen. Freilich ist so ein "Abstecher" nicht gerade billig: Lan Chile, die als einzige Gesellschaft die Osterinsel anfliegt, verlangt für den Flug von Santiago 700 bis 1000 Dollar.
Tipps für die Osterinsel:
- Ausflug zum Krater des Vulkans Rano Raraku, der "Moai-Fabrik"
- Sonnenuntergang am restaurierten Ahu Tongariki mit seinen 15 Moai
- Tauchgang in den kristallinen Küstengewässern mit ihren vielfarbigen Fischarten
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Moai am Vulkan Rano Raraku
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